FAQ

Oft gestellte Fragen

Diese Fragen begegnen uns häufig. Sie haben weitere Fragen? Stellen Sie sie uns einfach per Mail. Wir beantworten sie gerne und stellen die Antwort auf diese Seite. Vielen Dank für Ihr Interesse. Mail an: kontakt@fachschulefuersicherheit.de

Was ist eine Sachkundeprüfung?

Die IHK und der Staat schreiben Sachwissen vor, das jeder in seinem Berufsbild beherrschen sollte, unter anderem Bäcker, Schlosser oder Sicherheitsfachkräfte. Dieses Wissen nennt man Sachkunde. Die von Ihnen erlernten Sachkundekenntnisse werden durch eine staatliche IHK-Stelle überprüft. Die Prüfung im Bewachungsgewerbe nennt man „Sachkundeprüfung nach § 34a GewO“. Es gibt eine theoretische Prüfung (Ankreuz-Prüfung / Multiple-Choice-Aufgaben) am PC und eine mündliche Prüfung.

Was versteht man unter Sachkundeprüfung nach § 34a GewO?

Die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ist der Nachweis über das erworbene Sachkundewissen (Fachwissen) im Bewachungsgewerbe. Nur nach bestandener Prüfung dürfen Sie rechtlich sicher, die ausgeführten Tätigkeiten in der Bewachung durchführen (Staatlich anerkannt geprüft).

Welche Tätigkeiten darf ich mit der Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ausüben?

Diese Tätigkeiten benötigen immer die Sachkundeprüfung § 34a GewO. Ohne Sachkundenachweis dürfen weder Sie noch jemand anderes die Tätigkeiten ausführen!

  • Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum oder in Hausrechtsbereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr
  • Schutz und Sicherheit der Menschen beim Einkaufen (z. B. Kaufhausdetektiv)
  • Doorman, Wächter, Türsteher (Bewachung im Einlassbereich)
  • Bewachung von Immobilien und Gemeinschaftsunterkünften (leitende Funktion)
  • Bewachung von Großveranstaltungen (leitende Funktion)
  • Sicherheitsunternehmer (Gewerbeanmeldung)

Viele Sicherheitsunternehmen haben die Sachkundeprüfung § 34a GewO zur Einstellungsvoraussetzung gemacht, da sie sonst hohe Geldbußen riskieren.

Warum Sachkundeprüfung nach § 34a GewO und nicht nur Sachkunde-Unterrichtung?

Viele meinen: Die 40-stündige Sachkunde-Unterrichtung bei der IHK ohne Prüfung reicht. Warum denn die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO machen? Drei Gründe sprechen für die Prüfung:

  1. Größeres Aufgabenfeld
  2. Besseres Gehalt
  3. Basis für Weiterbildungen

Mit einem 40-stündigen Sachkunde-Unterricht mit Teilnahmebescheinigung dürfen Sie nicht in öffentlichen Bereichen arbeiten. Das schließt viele Tätigkeiten aus:

  • Citystreife oder Kontrollgänge in der U-Bahn, Bahnhöfen, Flughäfen, Rathäuser und Parkanlagen
  • Doorman an Diskotheken
  • Objektbewachung in leitender Position
  • Gründung einer Firma im Bewachungsgewerbe

[expand title=”Weiterlesen”]Der 40-stündige Unterrichtsinhalt umfasst 100 Seiten und die Sachkunde-Prüfung 250 Seiten. Durch die bessere Qualifizierung erhalten Sie in der Regel ein besseres Gehalt. Und: Die Sachkundeprüfung ist Voraussetzung für weitere Qualifizierungen wie zur geprüften Schutz- und Sicherheitskraft (GSSG) und zum Waffenträger.[/expand]

Was zählt zum öffentlichen Bereich?

Unter öffentlichen Verkehrsraum spricht man von Straßen, Bahnhöfen, Wegen, Parkanlagen, Vorplätzen von öffentlich zugänglichen Gebäuden. Dazu zählen private Hausrechtsbereiche mit tatsächlich öffentlichem Verkehr. Das können Häuser, Räume und Grundstücke sein. Das heißt, der private Eigentümer (Besitzer) macht diese Räume der Allgemeinheit zugänglich. Jeder darf es betreten!
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Ein paar Beispiele:

Aufenthaltsräume und Empfangshallen, die für jedermann zugänglich sind, z. B. Flughäfen, Schulgebäude, Krankenhäuser, zum Teil Universitäten und Kongresshallen, Gerichte, Sportanlagen aller Art, Einkaufszentren, Kaufhäuser, Geschäfte, bestimmte Ladenpassagen etc.[/expand]

Welche Chancen habe ich auf dem Arbeitsmarkt?

Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind zurzeit hervorragend. In allen Bereichen des Bewachungsgewerbes werden gute Leute gesucht, insbesondere Menschen mit Qualifikation. Der Job einer Sicherheitsfachkraft gewinnt gleichzeitig an Wertschätzung.

Hinweis zur Weiterbildung, Qualifizierung und Förderung

Jeder Mensch darf sich weiterbilden. Am Wochenende, nach der Arbeit, während eines Bildungsurlaubs oder während der Kurzarbeit oder Erwerbslosigkeit.

Wer bezahlt die Weiterbildung oder Qualifizierung?
  • Selbstzahler: Jeder, der seine Karriere eigenständig voranbringen will, kann die Qualifizierung aus eigener Tasche zahlen. Die Kosten lassen sich von der Steuer absetzen. Auch ein Bildungscheck, eine Bildungsprämie sowie ein Bildungsurlaub können beantragt werden.
  • Betrieb: Ihr Betrieb übernimmt die Kosten.
  • Förderung: per Bildungsgutschein, BFD oder Rentenversicherung – bis zu 100 % möglich.

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Unsere Kurse sind förderbar! Es gibt – wie immer – Voraussetzungen. Am besten lassen Sie sich vorher beraten.[/expand]

Wie bekomme ich einen Bildungsgutschein?

Gefördert werden Menschen in folgenden Situationen:

  • Bezieher von Arbeitslosengeld (ALG I)
  • Bezieher von Leistungen nach SGB II (Hartz IV)
  • Arbeitnehmer, die sich in Kurzarbeit befinden
  • Menschen, denen die Kündigung droht oder deren Arbeitsvertrag ausläuft

Ob eine Weiterbildungsmaßnahme mit einem Bildungsgutschein gefördert wird, entscheidet die für Sie zuständige Agentur für Arbeit beziehungsweise das Jobcenter. Es handelt sich hierbei um eine sogenannte Kann-Leistung. Das heißt, es liegt im Ermessen Ihres Sachbearbeiters, ob Sie diese finanzielle Förderung erhalten oder nicht. Anders ausgedrückt: Es besteht keinerlei Rechtsanspruch auf einen Bildungsgutschein.
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Tipp: Wenn Sie ein schriftlich ausgestelltes Jobangebot eines Unternehmens besitzen, der ihre Einstellung nach ihrer Weiterbildung anbietet, dann stehen die Chancen auf einen Bildungsgutschein sehr gut.[/expand]

Warum den Kurs bei der Fachschule für Sicherheitsfachkräfte machen?

Unsere Lehrer (Dozenten) besitzen den geprüften IHK-Ausbilderschein und sitzen ehrenamtlich als Prüfungsgremiumsmitglied im Prüfungsausschuss der IHK. Sie verfügen über eine langjährige berufliche Laufbahn im Sicherheitsgewerbe, praktische Erfahrung sowie hohe Kompetenzen als Lehrer. So steigern Sie Ihre Erfolgsaussichten.

Hinter unseren Kursen steht das Sicherheitsunternehmen Paratos. Das Unternehmen arbeitet seit Jahren erfolgreich im Markt als Personenschützer und kann Sie so mit praxisnahem Fachwissen unterstützen – vom Tragen eines Schlagstockes und einer Schutzweste über das Führen einer Waffe bis hin zur Kommunikation in Konfliktsituationen.

Warum bieten Sie keine Onlineschulung an?

Unterricht von Gesicht zu Gesicht ist erfolgreicher. Das zeigen unsere hohen Erfolgsquoten. Jede Lerngruppe ist unterschiedlich in ihrem Lernverhalten. Wir können gezielt auf einzelne Personen eingehen. Zudem erklären wir die Inhalte praxisnah und spielerisch. [expand title=”Weiterlesen”]So merken Sie sich das Wissen schneller und besser. Ein weiterer Vorteil ist der Praxisbezug, der Ihnen später im Arbeitsalltag weiterhilft. Wir geben Tipps zum Auftreten als Sicherheitsfachkraft, für Bewerbungsgespräche, zur Kommunikation mit Kunden und weiteren Gegebenheiten. Sie lernen im Team, motivieren einander und üben in Rollenspielen. Der Unterricht macht Spaß. Spaß ist die Grundvoraussetzung für Lernerfolg. Mit unseren Kursen stehen Ihnen alle Türen offen für eine gute Karriere.[/expand]

Wie sind die Räumlichkeiten der Fachschule für Sicherheit?

Die Fortbildung findet in einem großen, lichtdurchfluteten und klimatisierten Schulungsraum mit zahlreichen Fenstern (zum Lüften) statt. Er befindet sich in der 2. Etage des Gebäudes und bietet viel Platz für Schüler und Lehrkörper.

Wie unterrichten wir?

Der Unterricht ist eine Kombination aus Präsentation (PowerPoint) und interaktivem Unterricht. Die Lehrer erklären Ihnen ausführlich den Lernstoff und geben Ihnen jede Menge wertvolle Tipps zu den Lehr- und Prüfungsinhalten. Auf diese Weise bietet die Fachschule für Sicherheit einen gezielten, anschaulichen und gut verständlichen Unterricht für die Schüler an. Diese flexible Unterrichtsform lässt sich den aktuellen Gegebenheiten und Klassen jederzeit anpassen. [expand title=”Weiterlesen”]Dargestellt werden die Lehrpräsentationen auf einem 95 Zoll großen Smart-TV. Herkömmliche Schulungsmittel wie eine Flipchart stehen zur Verdeutlichung einzelner Inhalte zusätzlich zur Verfügung. Zudem kommt Schutzausrüstungsgegenstände, /-kleidung für den Sicherheitsdienst und vieles mehr zum Testen, Anfassen und Kennenlernen zur Anwendung.[/expand]

Wie sieht die Unterrichtung bei der Ersten Hilfe und dem Brandschutz aus?

Den „Erste Hilfe“-Unterricht führen externe Expert*innen durch (Geprüfte Erste Hilfe Ausbilder*innen Brandschutzausbilder*innen). Sie stellen eigenes Schulungsmaterial. Jeder Schüler erhält nach erfolgreicher Teilnahme ein amtliches Zertifikat.

Unsere Partner: Erste Hilfe – Help First OHG
Brandschutzseminare – Tim Schidlowski